Pferderassen

Rund 140 anerkannte und noch viele weitere Pferderassen gibt es auf der Welt.
Wir haben darüber alle wichtigen Informationen gesammelt.
Tauche ein in die faszinierende Welt der Pferderassen und finde heraus,
welche Merkmale die einzelnen Rassen haben. Du wirst überrascht sein!
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Quarter Horse, Paint Horse

Quarter Horse, Paint Horse

Infos zur Pferderasse

Allgemeine Informationen

Stockmaß:
1.45 - 1.6 m
Gebäude:
Quarter Horses stehen im Rechteckformat. Ihr mittellanger Rücken mit guter Sattellage geht über eine kräftige Lendenpartie in eine lange, schräge und sehr gut bemuskelte Kruppe über. Der Schweif ist dabei tief angesetzt. Die Brust ist tief, breit und gut bemuskelt. Die Vorderbeine sind dabei relativ weit auseinander gesetzt. Die Schultern sind lang, schräg und ermöglichen raumgreifende Schritte. Sie gehen in einen gut ausgeprägten Widerrist über. Das Fundament ist korrekt, mit kurzen Röhrbeinen und trockenen, breiten Gelenken. Die Hinterhand ist, charakteristisch für Quarter Horses breit und sehr gut bemuskelt und verspricht daher viel Schubkraft. Heutzutage werden zwei verschiedene Typen, je nach erwünschter Western-Disziplin gezüchtet. Zum Einen der ursprüngliche, kompakte und kräftige Typ und zum Anderen ein eher größerer, schmaler und langer Typ.
Kopf:
Quarter Horses haben einen relativ kurzen, edlen Keilkopf mit kleinen Ohren und feinem Maul. Die breite Stirn, mit ausgeprägten Stirnmuskeln und die ausdrucksstarken, großen Augen liefern ein harmonisches Gesamtbild.
Hals:
Ein mittellanger, schmaler Hals, der gut zum Körper passen sollte mit ausreichend Ganaschenfreiheit wird beim Quarter Horse vorgeschrieben. Ein hochgebogener Hals, oder ein dicker Mähnenkamm ist hingegen unerwünscht.
Einsatzmöglichkeiten:
Aufgrund seiner Zuchtgeschichte ist das Quarter Horse ein vielseitiges Turnier- und Freizeitpferd. Auch wenn es vor allem in Westerndisziplinen eingesetzt wird, findet sich auch im Spring-, Dressur- oder Polosport hin und wieder ein Vertreter seiner Rasse. Durch seine fleißigen und taktreinen Gänge und seiner enormen Ausdauer ist das Quarter Horse auch bei Distanzritten, beim Jagdreiten oder Showveranstaltungen einsetzbar. Durch seinen ausgeprägten Cow-Sense kann das Quarter Horse beim „Cattle-Cutting“ große Erfolge verbuchen. Seine enorme Schubkraft kommt ihm bei Disziplinen wie „Barrel-Racing“ besonders zugute. Quarter Horses zählen auf kurze Distanzen zu den schnellsten Pferden der Welt.

Geschichte

Bei der Eroberung Amerikas durch die Konquistadoren kamen die Pferde wieder auf den amerikanischen Kontinent. Die Spanier brachten Araber, Berber und andalusische Pferde, während später die britischen Siedler diese mit ihren englischen Vollblütern kreuzten. Daraus entwickelte sich das American Quarter Horse. Durch die Vorliebe der Engländer für Pferderennen und den hierfür mangelnden Möglichkeiten, entstanden Rennen über kurze Distanzen, meist durch gerodetes Waldland oder auf abgesteckten Straßenabschnitten. Diese wurden auf eine Viertelmeile festgelegt, was auch den Pferden ihren Namen gab, da die kleinen aber muskulösen Pferde ideale Sprinter waren (Viertel = Quarter). In der Pionierzeit wurden die Pferde jedoch als Allrounder benötigt und wurden für Arbeiten auf der Farm, als Zugtier und zusätzlich als Rennpferd für die sogenannten Quarter Mile Races eingesetzt. Für die Arbeit mit Kühen waren die zähen Pferde unentbehrlich, die in dieser Zeit ihren berühmten „Cow Sense“ entwickelten. Heute sind die Quarter Horse mit über 4 Mio. registrierten Pferden in 77 Ländern, zahlenmäßig die größte Pferderasse der Welt.

Farbe

Es werden alle Farben, außer Schecken zugelassen. Diese werden als Paint Horse registriert. Die American Quarter Horse Association erkennt 17 Farben an, wobei Füchse, Rappen und Braune am häufigsten vorkommen. Daneben sind Schimmel ebenso zugelassen wie Stichelhaarige und Falben in sämtlichen Farbschlägen, Buckskins sind weit verbreitet.

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