Pferderassen

Rund 140 anerkannte und noch viele weitere Pferderassen gibt es auf der Welt.
Wir haben darüber alle wichtigen Informationen gesammelt.
Tauche ein in die faszinierende Welt der Pferderassen und finde heraus,
welche Merkmale die einzelnen Rassen haben. Du wirst überrascht sein!
zurück zur Rassenübersicht
Oldenburger

Oldenburger

Infos zur Pferderasse

Allgemeine Informationen

Stockmaß:
1.62 - 1.74 m
Gebäude:
Sehr kraftvolles Gebäude mit tiefer Brust, die sehr förderlich für die Aktion ist. Meist durch die Langbeinigkeit und den großen Rahmen sehr taktklare, elastische und korrekte Bewegungen. Der ausgeprägte Widerrist mit anschließendem guten Rücken geht in eine sehr starke Hinterhand mit einer kaum abfallenden, kräftigen Kruppe über. In der Regel ist das Gebäude gut bemuskelt.
Kopf:
Auffallend beim Oldenburger ist der ausgesprochen freundliche Gesichtsausdruck mit den liebenswürdigen und ausdrucksstarken Augen. Der Kopf selber ist klar und gerade. Ab und zu sind von früher noch leichte Ramsnasen zu erkennen. Die Ganaschen wünscht man sich manchmal noch etwas dünner.
Hals:
Durch den eher langen und sehr starken Hals ist auch heute noch die Abstammung vom Kutschpferd zu erkennen.
Einsatzmöglichkeiten:
Dank der kraftvollen Hinterhand ideal als Springpferd und Dressurpferd einsetzbar. Die Leichtigkeit und seine raumgreifenden Gänge machen ihn auch in jeder anderen Disziplin und als Freizeitpartner zum begehrten Pferd.

Geschichte

Der Oldenburger gehörte im 17.Jahrhundert zu einer der schwersten Pferderassen überhaupt. Hauptsächlich hat der Oldenburger seine Entstehung dem Grafen Anton Günther von Oldenburg (1583-1667) und dem Halbbluthengst Kranich, sowie einer Basis von Friesenpferden zu verdanken.In der Zucht wurden Friesen mit spanischen Pferden, Berbern, Neapolitanern und englischen Halbblutpferden gekreuzt. Die daraus entstandenen Pferde waren überwiegend kräftige, schwer gebaute Kutschpferde, die trotz der enormen Größe eher frühreife Pferde waren. Durch die Zuführung von edleren Blutstypen wie beispielsweise den spanischen Pferden, erhielt der Oldenburger zusätzlich eine Eleganz, die ihn vor allem bei Fürstenhäusern als Kutschpferd beliebt machte.Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt Hannoveraner, Normannen und Cleveland Bays von den Züchtern zugefügt. Man züchtete, als die Nachfrage nach den schweren Kutschpferden nachließ, einen Oldenburger, der für alle Arbeiten in der Landwirtschaft Verwendung fand.Ab etwa 1945 wurde vermehrt der Anspruch an ein Sport- und Freizeitpferd gestellt und so wurden mehr Vollblüter und Normannen wie beispielsweise Adonis xx, Lupus xx, Inschallah AA oder auch Furioso II eingekreuzt. Damit erhielt man das gewünschte, im Reitpferdetyp stehende Pferd.Heutzutage ist der Oldenburger ein Pferd, das in jeder Sparte des Reitsports erfolgreich zu finden ist.

Farbe

Sehr häufig Braun, Schwarz, Schimmel und Kastanienbraun. Füchse sind eher seltener.

Kostenlos anmelden
MY horseSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online
Lupine 3
Lupine 3Online seit
16 Minuten