Pferderassen

Rund 140 anerkannte und noch viele weitere Pferderassen gibt es auf der Welt.
Wir haben darüber alle wichtigen Informationen gesammelt.
Tauche ein in die faszinierende Welt der Pferderassen und finde heraus,
welche Merkmale die einzelnen Rassen haben. Du wirst überrascht sein!
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Falabella

Falabella

Infos zur Pferderasse

Allgemeine Informationen

Weitere Rassenbezeichnung:
Argentinisches Miniaturpferd
Stockmaß:
0.64 - 0.88 m
Gebäude:
Falabellas sind die kleinsten Pferde der Welt. Nichts desto trotz wird ein korrektes, meist edles Exterieur erwartet. Ein kurzer, meist gerader Rücken mit wenig ausgeprägtem Widerrist geht in eine schräg abfallende Kruppe über. Das Fundament wirkt im Gesamtbild oft unterentwickelt, die Beine sollten dennoch kräftig, schlank und nicht zu kurz sein. Die Hufe sind schmal und oval. Die Hinterhand ist häufig eher schwach, die Schultern sehr steil, wodurch sich diese Rasse nicht als Reittier eignet. Im Gegensatz zu vielen anderen Pferderassen haben die Falabellas lediglich 17, statt der üblichen 18 Rippen, was den kurzen Rücken erklärt und die Ähnlichkeit zu Vollblütern verdeutlicht.
Kopf:
Der sehr fein geschnittene Kopf ist im Vergleich zum Körper mittelgroß mit geradem, meist jedoch eher leichtem Hechtprofil. Die Stirn ist insbesondere bei Fohlen stark gewölbt. Die Augen wirken freundlich und ruhig. Die kleinen, beweglichen Ohren verstärken den zierlichen Eindruck der Falabellas, die optisch eher einem kleinen Vollblüter, als einem Pony ähneln.
Hals:
Bei der Zucht wird ein gut angesetzter Hals, der nicht zu kurz und schön geschwungen sein sollte, erwartet. Starke Inzucht in dieser Rasse führt häufig zu Gebäudefehlern und schlechten Proportionen, so haben viele dieser Pferde einen zu langen Hals.
Einsatzmöglichkeiten:
Durch ihre ausgeprägte Neugier und ihre Lernbereitschaft, eignen sich Falabellas für zirzensische Lektionen. Aufgrund ihrer geringen Größe sind sie auch nicht von Kindern reitbar und werden daher überwiegend als Show-Pferde präsentiert. Auch vor kleinen Kutschen kann man sie einsetzen. Versuche, die Miniaturpferde als Ersatz für Blindenführhunde auszubilden, wurden in jüngster Vergangenheit durchgeführt, sind jedoch sehr umstritten. Aufgrund ihres ruhigen Temperaments und ihre Größe werden die Falabellas häufig unterschätzt und ihr Wesen und Charakter eines Fluchttieres verkannt.

Geschichte

Die aus Argentinien stammende Miniaturpferderasse verdankt ihren Namen der Familie Falabella, die mit der Zucht dieser Rasse begonnen hat. Man sagt Falabellas seien die Nachkommen der spanischen Berber und Andalusier, die im 15. Jahrhundert nach Argentinien gebracht und dort sich selbst überlassen wurden. Aufgrund der kargen Landschaft entwickelten sich über mehrere Jahrhunderte hinweg kleine Pferde, die 1840 von Patrick Newell und seinem Schwiegersohn Juan Falabella bei Buenos Aires entdeckt wurden. Diese begannen eine selektive Zucht mit den kleinsten Vertretern dieser Pferde. Durch das Einkreuzen von Criollos, Pintos und Apaloosas züchteten Sie immer kleinere Pferde in sämtlichen Farben. Die Zuchtgeschichte ist nicht eindeutig belegt, so sollen Shetlandponys mit englischen Vollblütern veredelt ebenfalls in den Blutlinien der Falabellas vorkommen. Über Generationen hinweg züchtete Familie Falabella eine immer kleinere Pferderasse, die durch Julio Falabella berühmt wurde. 1970 wurden die Minipferde als eigenständige Rasse anerkannt und die „Falabella Miniature Horse Association FMHA“ (Association de Criadores de Caballos Falaballa ACCF) gegründet.

Farbe

Kaum eine andere Pferderasse hat solch eine Farbenvielfalt wie die Falabellas. Sie kommen in allen denkbaren Farbschlägen vor, wobei die bunten Vertreter besonders beliebt sind. Alle Grundfarben und sämtliche Kombinationen daraus sind erlaubt. Ausgesprochen beliebt sind Falabellas in Appaloosa-Farben. Selbst das seltene Pintaloosa Muster sieht man bei diesen Pferden.

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