Starke Schmerzen beim Laufen

San_Romeo
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Hallo,

als ich heute meinen Süßen vom Paddock holte und ihn auf den gepflasterten Hof führte, humpelte er plötzlich hinter mir her. Ich hielt ihn verwundert an und un da zitterte er mit den Beinen ganz fürchterlich. Ich rief sofort nach meiner Ma, um eine zweite Meinung einzuholen und ließ ihn vorsichtig noch ein paar Schritte gehen. Da lief er noch verkrampfter. Und als er dann stehen blieb, hatte ich echt Angst, dass er gleich zusammenbricht.
Nachdem wir auch noch von der Stallleiterin eine weitere Meinung einholten, kam der erste Verdacht: Hufgeschwür? Seine Hufe waren bei den kühlen Temperaturen draußen, etwa handwarm. Und er hat hat an einem Huf außen einen etwas 5cm langen waagerechten rosa Streifen.
Wir haben natürlich sofort TA gerufen. Dann noch mal rumgeführt. Auf weichem Boden gehts einigermaßen, auf hartem hat er furchtbare Schmerzen.
Bei Rekonstruktionen der letzten 24 Stunden amen wir zum Entschluss, dass er das seit gestern Abend hat. Da lag er gegen 6 Uhr schon, obwohl noch viel Heu da war und noch gar keine Abendfütterung gemacht wurde. Welches Pferd legt sich denn dann hin?
Die TÄ äußerte dann den Verdacht auf Belastungsrehe, weil am Samstag der Hufpfleger da war und geschnitten und geraspelt hat. Vermutlich hat er zu viel weggenommen. Und jetzt kommt das durch. SIcher ist das aber nicht.
Romeo hat jetzt Entzündungshemmer und so bekommen, kriegt nix eiweißhaltiges mehr und seine Beine werden mit ner kühlenden Paste eingeschmiert.

Hat jemand vllt schon was ähnliches erlebt? Was habt ihr da gemacht? Möchte wirklichnicht, dass es noch schlimmer wird. Wenn man da so an die Rehe-katastrophen denkt, wie Hufbeinabsenkung und -rotation =(

Vllt habt ihr ja auch noch andere Tipps?

LG
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Martl001
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Hy San-Romeo,
was ist denn eigentlich rausgekommen?

Heute war mein TA da, weil Merlin seit ca 3 Wochen Probleme mit beiden Hinterbeinen hat und wir einfach nicht wussten was ihm fehlt. Hat auf harten Boden sichtlich schlimme Schmerzen. Da er seit ca einem Jahr auf der rechten Hinterhand eine Ataxie hat dachten wir auch erst das es vom Rücken her kommt.
Doch heute das niederschmetternde Ergebniss: Hufrehe nur auf der Hinterhand mit starker Hufbeinabsenkung. Mein TA hat sowas bisher nur ein einziges Mal erlebt. Und der hat sich nur auf Pferde spezialisiert...
Gott sei Dank hatte mein Schmied heute noch Zeit und hat dem armen Kerl einen Rehebeschlag verpasst und siehe da dannach ging es Merlin schon deutlich besser.
Jetzt geht es an die Ursachenforschung woher die Rehe kommt...

lg Martl
Zuletzt geändert am 05.07.2013 19:27 Uhr
San_Romeo
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Hi,

also was es war, kann bis heut niemand genau sagen, aber es hat sich definitiv verbessert, nachdem die TÄ da war. Wir haben es dann so gemacht, dass er abends die Paste draufbekam und tagsüber in einen matschigen Paddock kam. Der war so abgesoffen, dass Romeo bis über die Fesselgelenke im Matsch stand. Er bekam ein Pony aus seiner Herde zur Gesellschaft, aber mehr nicht, damit er sich ein wenig schonte. Eigentlich sollte er ja in der Box stehen, aber das gefiel uns nicht so. Durch den Matsch kühlte das ja auch seine Beine. Und der Entzündungshemmer schlug auch an. Nach ein paar Tagen, merkte man ROmeo nichts mehr an. Und noch ein paar Tage später begann er völlig am Rad zu drehen und wurde plötzlich verspielt (früher ging er auf die Spielaufforderungen anderer Pferde nur selten ein). Es war, als hätte sich ein Schalter umgelegt =)

Das mit deinem Merlin tut mir ja echt leid. Gut, dass ihr den TA noch rechtzeitig geholt habt, sowas kann ja schnell zu spät sein.

Bis dann
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Martl001
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Der TA ist seit drei Wochen regelmäßig bei mir, wir haben nur eben die ganze Zeit einfach nicht finden können woran es liegt. An Rehe haben wir überhaupt nicht gedacht, da es nur äußerst selten vorkommt das ein Pferd nur hinten Rehe hat. Eigentlich bekommen die das wohl hinten nur wenn es auf der Vorhand schon extrem schlimm ist. ( wie oben schon geschrieben hat mein TA sowas nur einmal erlebt)
Zuerst dachten wir an Kreuzverschlag, dann kam noch eine Vergiftung raus und wir dachten er hat eben was am Rücken, da er ja auch da schon imer wieder mal Probleme hat. Das können wir auch immer noch nicht ausschliessen. Am Montag kommt dann endlich eine Osteopatin, nachdem die Physio sich als Scharlatan rausgestellt hat...

War das bei Romeo vorne oder hinten, 1,2,3oder alle 4 Hufe?
Habt ihr ihn speziell Beschlagen? und geht`s ihm inzwischen wieder gut?

lg Martl
San_Romeo
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oh mannoman, da gehts deinem Süßen nich gut und keiner weiß warum, du musst ja völlig fertig sein

Also so weit, wir das feststellen konnten, waren es bei Romeo alle 4 Hufe. Aber defnitiv hinten. Wir haben ihn mal eine Hinterhandwendung machen lasse, um zu gucken, ob er untertritt und die Hinterbeine belastet. Er hat tippelschritte gemacht, um nicht untertreten zu müssen, so sehr hat ihm das weh getan.

Beschlag hat er keinen bekommen, sondern wie schon gesagt nur die Kühlpaste. Dazu Schmerzmittel, die aber nur bedingt geholfen haben. Nach etwa zwei Wochen kam das ok von der TÄ, ihn langsam wieder bewegen zu dürfen, was wegen Glatteis aber nicht so ganz funktionierte...

Da das ganze schon ein halbes Jahr her ist und das ganze ziemlich schnell wieder besser wurde, gehts ihm heute wieder supi.

Hatte die Physio keine Ahnung von dem was sie tat? War die Osteopathin besser? Und hat sich schon was an Merlins Zustand geändert?

Drück euch die Daumen
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Martl001
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Hy,
also die Osteo war super. Sie kann devinitiv ausschließen das Merlin was am Rücken hat und ihm unterstüzen, das er seine Schonungshaltung aufgibt. Ausserdem meint sie das seine Ataxie (die scheinbar erst durch die Physio ausgelöst wurde) auch wieder besser wird.
Die Physiotussi hat behauptet das Merlin einen Bandscheibenvorfall hat und hat ihm ne Strombehandlung angedeien lassen. Ausserdem sagte sie die Nieren müssen völlig schlecht sein, das würde man an seinen Haaren sehen.
Hab meinen TA dann die Badscheiben anschauen lassen und der hat nix gefunden (was die Osteo ja nun auch bestätigt hat)
Die Nierenwerte sind auch völlig in Ordnung!
Ich bin ja ein gutgläubiger Mensch und hab dann die Physio nochmal angerufen und ihr erzählt (da war nur der TA da) das es kein Bandscheibenvorfall sein kann. Worauf sie geantwortet hat (und das ärgert mich wirklich): "Der TA konnte ja nix finden weil ich Merlin ja schon behandelt habe!" (Hätte sie gesagt: ohje dann muss ich mich aber wirklich geirrt haben! hätte ich ihr das wohl verziehen)
mh, glaube die Frau könnte ein Vermögen verdienen wenn sie Bandscheibenvorfälle mit einer Behandlung beheben könnte. Nur Warum ging es Merlin dann nicht deutlich besser? Und jeder Mensch, der sowas schon mal hatte weis wie langwierig ne Bandscheibengeschichte sein kann.
Naja jedenfalls hab ich der Physio gesagt das ich sie nicht mehr brauche...

Ja, mein Dicker macht nun jeden Tag fortschritte und es geht ihm immer besser. Nach der Osteo haben wir angefangen jeden Tag wieder 5-10 Minuten im Schritt auf gerader Strecke zu gehen. Inzwischen wird er sogar wieder etwas flotter.
Ausserdem warten wir noch auf ein Blutergebniss um EMS und Cushing auszuschliessen damit der Gute bald wieder auf die Koppel kann.

Also es geht deutlich aufwärts!
lg Martl
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